Hansestadt Gardelegen

Wir für uns! | Covid-19 aktuell

Die Corona-Pandemie stellt noch immer viele Unternehmen vor existenzbedrohende Herausforderungen, die nur durch staatliche Hilfen abgefedert werden können. Die Bundesregierung hat sich zu umfassenden wirtschaftlichen Hilfen bekannt. Ebenso das Land Sachsen-Anhalt.

Auf dieser Seite erhalten Sie eine Übersicht der Hilfsangebote auf Bundes- und Landesebene sowie Beratungsangebote und regionale Initiativen zur Unterstützung und zum Erhalt der Wirtschaft.

Bitte beachten Sie, dass die Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit sind. Wir bemühen uns, diese stets für Sie aktuell zu halten.

Bei Fragen zu möglichen Unterstützungsangeboten informiert Sie gern unsere Wirtschaftsförderung.

Ansprechpartner:

Wir für uns! Gemeinsam schaffen wir das!

Wir für uns! | #Gutscheine helfen - Online-Gutscheine weiterhin erhältlich

Wir bieten Ihnen weiterhin den Online-Marktplatz der zmyle GmbH für digitale Gutscheine auf der Webseite  www.gardelegen-gutschein.de an. Sie können dieses zusätzliche Angebt für den Ausbau Ihrer Online-Services sowie den Marktplatz als weiteren Verkaufskanal nutzen und gleichzeitig Ihre Online-Sichtbarkeit im Netz ausbauen. Welche Kosten für die Nutzung des Service für Sie als Unternehmen anfallen und welches kostenfreie Marketing-Tool Ihnen zur Bewerbung dieses Services zur Verfügung steht, erfahren Sie HIER.

Internetpräsenz steigern - Ihr kostenloser Onlineeintrag im Altmark-Portal www.altmark.de und der Plattform Outdooractive (europaweite Darstellung von Point of Interest)

Die Hansestadt Gardelegn ist Mitglied im Altmärkischen Regionalmarketing- und Tourismusverband (ART) und gemeinsam wollen wir die Destination Altmark online stärker bekannt machen, und so rückt das Thema Online-Marketing und Sichtbarkeit stets weiter in den Vordergrund. Unternehmen haben die Möglichkeit, sich auch in diesem Jahr kostenfrei über den ART (Altmärkischen Regionalmarketing- und Tourismusverband) auf dem Altmark-Portal sowie der Reisetouren-Plattform Outdooractive, welche bevorzugt von Radfahrern, Wanderern, Outdoor-Begeisterten genutzt wird, online zu präsentieren. Denn nur, wenn wir gemeinsam unsere touristischen Leitungen und POI´s online abbilden, können wir uns als attraktive und interessante Destination darstellen und somit mehr Gäste für unsere Einheitsgemeinde Hansestadt Gardelegen gewinnen.

Sie wollen das Angebot des ART nutzen und sich online auf den o.g. Plattformen kostenfrei präsentieren?! Dann unterstützen Sie die Kollegen der Touristinformation Hansestadt Gardelegen gern bei der Registrierung / dem Abschluss der Präsentationsvereinbarung mit dem ART und können auch direkt Ihren Outdooractive Eintrag vornehmen. Alternativ füllen Sie eines der nachfolgenden Formulare aus und senden es direkt an den ART. Bei Fragen stehen Ihnen ferner die folgenden Kolleginnen zur Verfügung:

  • Inhaltliche Rückfragen
    Ramona Wolf | Tel.: 039322-72 60 13 | E-Mail: tourismus@altmark.de
    Stephanie Walter | Tel.: 039322-72 60 14 | E-Mail: management@altmark.de
  • Technische Rückfragen
    Charlotte Schulz | Tel.: 039322-72 60 11 | E-Mail: marketing@altmark.de

 

Überblick Corona-Hilfen (Stand Juni, 16.06.2021)

Überbrückungshilfe III

Zu beachten ist:

Überbrückungshilfe III "Plus" (Verlängerung der Hilfe):

  • Höhere Grenzen für bisher erhaltene Hilfen (Beihilferahmen der Allgemeinen Bundesregelung Schadenausgleich) auf 52 Mio.€ erhöht. Max. monatliche Förderung in der Überbrückungshilfe III und der Überbrückungshilfe III Plus beträgt 10 Millionen Euro. Voraussetzung im Rahmen dieses Schadenausgleichs ist, dass die betreffenden Unternehmen von Schließungsanordnungen von Bund und Ländern betroffen waren oder sind. Erste Anträge auf Schadenersatz können in Kürze gestellt werden. Große Unternehmen, die den Schadensausgleich der Überbrückungshilfe III "Plus" erhalten, dürfen keine Gewinne und Dividenden ausschütten. Das gilt auch für die Zahlung von Boni und den Rückkauf von Aktien.
  • "Restart Prämie" für Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen. Diese Unternehmen können wahlweise zur bestehenden Personalkostenpauschale eine „Restart-Prämie“ als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten erhalten. Wenn sich die Personalkosten im Juli 2021 im Vergleich zu Mai 2021 erhöhen, dann erhalten Unternehmen auf diese Differenz einen 60-prozentigen Zuschuss. Für den Fördermonat August beträgt dann der Zuschuss noch 40 Prozent und im September 20 Prozent.
  • Insolvenzen sollen möglichst verhindert werden. Deshalb werden künftig Anwalts- und Gerichtskosten bis 20.000 Euro pro Monat ersetzt, die für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen aufgebracht werden, denen Zahlungsunfähigkeit droht.
  • Eigenkapitalzuschuss für Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in mindestens drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021.
  • bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent kann die Erhöhung der Fixkostenerstattung auf 100 Prozent erfolgen.
  • Unternehmen und Soloselbstständige erhalten nachträgliches Wahlrecht zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung.
  • Antragsberechtigung: kirchliche Unternehmen und Start-ups, die bis zum 31. Oktober 2020 gegründet wurden, sind jetzt antragsberechtigt
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen, Soloselbständige, und Freiberufler bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro im Jahr 2020 sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen aus allen Branchen.
  • erstattungsfähige Fixkosten erweitert, wie bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen bis zu 20.000 Euro pro Monat zur Umsetzung von Hygienekonzepten (auch rückwirkend bis März 2020); Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau eines Onlineshops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) einmalig bis zu 20.000 Euro sind als Fixkosten erstattungsfähig -> Übersicht der förderfähigen Fixkosten siehe Pkt. 2.4 im FAQ
  • Sonderregelungen Reisebranche (externer Link)
  • Sonderregelungen für Verasntaltungs- und Kulturbrachne (externer Link)
  • Sonderregelung zu Abschreibungen von Warenbeständen (externer Link)
  • Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Erst- und Änderungsanträge können noch bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden. Anträge, die bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden, können eine Abschlagszahlung erhalten.

Die Antragsfrist für die Überbrückungshile III "Plus" endet am 30. September 2021.

AKTUELLE HINWEISE (externer Link)

FAQ ÜBERBRÜCKUNGSHILFE III (externer Link)


Härtefallhilfe Sachsen-Anhalt

Die Härtefallhilfe ergänzt die bisherigen Corona-Hilfen für Unternehmen und Selbständige. Wer aufgrund von speziellen Fallkonstellationen unter den bestehenden umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt und dennoch infolge der Corona-Pandemie in der wirtschaftlichen Existenz bedroht ist, kann diese Hilfen beantragen.

Betroffene können einen Zuschuss auf die betrieblichen Fixkosten (förderfähige Fixkosten, wie Mieten, Versicherungen oder Aufwendungen für Zinsen, Strom und Heizung), die zwischen dem 1. November 2020 und Ende Juni 2021 angefallen sind bzw. noch anfallen, beantragen. Die Härtefallhilfe kann bis zu 100.000 Euro betragen; in Ausnahmefällen sind auch höhere Beträge möglich. Die Voraussetzungen werden im Einzelfall geprüft. Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 über Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder vereidigte Buchprüfer über www.haertefallhilfen.de/sachsen-anhalt bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestellt werden.

Die Antragstellung erfolgt in einem vollständig digitalisierten Verfahren.


Sachsen-Anhalt Plan

Das Insolvenzplanverfahren stellt ein wichtiges Instrument dar, um die Geschäftsfortführung kleiner und mittlerer Unternehmen in Sachsen-Anhalt sicherzustellen. Mit dem Programm Sachsen-Anhalt PLAN sollen mehr Unternehmen ermutigt werden, das Insolvenzplanverfahren zu wählen, um den Erhalt des Unternehmens nach einer Insolvenz zu sichern.

Das Programm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz oder Betriebsstätte im Land Sachsen-Anhalt, die die Erstellung eines Sanierungskonzepts oder Aufstellung eines Insolvenzplanes durchführen und die am 31. 12. 2019 kein Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des Artikel 2 Nummer 18 der AGVO waren, aber danach in Folge des Ausbruchs von COVID-19 Schwierigkeiten hatten oder in Schwierigkeiten geraten sind.

Gefördert werden:

  • die Ausgaben für Sanierungskonzepte, welche den Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung des BGH in Anlehnung an den IDW S6 Standard entsprechen vor Eintritt der Insolvenzantragspflicht
  • die Aufstellung eines Insolvenzplanes gemäß §§ 217-234 der Insolvenzordnung (InsO) sowie für den gemäß § 270 b Abs. 1 Satz 1 InsO erforderlichen Insolvenzplan

Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt unter dem folgenden Link: https://www.ib-sachsen-anhalt.de/unternehmen/beraten-werden/sachsen-anhalt-plan

 

Neustarthilfe

Zu beachten ist:

  • unterstützt werder Soloselbständige und kleine Kapitalgesellschaften, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. September 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist und wegen fehlender Fixkosten wie zum Beispiel Büromieten oder Leasingkosten nicht von der Überbrückungshilfe profitieren
  • die monatlichen Zuschüsse werden erhöht: Während für den Zeitraum von Januar bis Juni 1.250 Euro pro Monat vorgesehen waren, sind es nun in der Neustarthilfe "Plus" von Juli bis September 1.500 Euro pro Monat. Das sind weitere 4.500 Euro. Insgesamt können betroffene Soloselbständige also für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 bis zu 12.000 Euro Neustarthilfe erhalten, um nach der Krise wieder neu starten zu können.
  • die selbstständige Tätigkeit oder Unternehmensgründung muss vor dem 01. Mai 2020 bestehen bzw. erfolgt sein
  • Antragsberechtigte können eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 7.500 Euro (bzw. im Falle von Kapitalgesellschaften mit mehreren Gesellschaftern bis zu 30.000 Euro) beantragen.
  • Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird.
  • Soloselbständige oder Soloselbstständige mit Personengesellschaft können den Antrag direkt oder über einen prüfenden Dritten stellen.
  • Kapitalgesellschaften müssen den Antrag über einen prüfenden Dritten stellen.

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge wurde bis zum 31. Oktober 2021 verlängert. Hinweis: Änderungsanträge für prüfende Dritte werden zeitnah bereitgestellt.

Die Antragsfrist für die Neustarthilfe "Plus" endet am 30. Septmeber 2021.

AKTUELLE HINWEISE (externer Link)

FAQ Neustarthilfe (externer Link)


Neustart Kultur

Ein Anschlussprogramm für das Rettungs- und Zukunftsprogramm „Neustart Kultur“ in Höhe von abermals 1 Milliarde Euro soll dem besonders betroffenen Kulturbereich helfen. Eine Übersicht der Förderprogramme nach Sparten (externer Link) finden Sie auf der Internetseite der Staatsminiterin für Kultur und Medien.


KfW Schnellkredit

KfW-Schnellkredit 2020

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können Unternehmen nun den neuen KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Der Kredit ist für alle Unternehmen, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind. Der Kredit wird ausschließlich über die Hausbank beantragt, eine vorherige Risikoprüfung ist nicht erforderlich.  Die konkreten Hilfsangebote des KfW-Sonderprogramms finden Sie unter dem Link: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html


BB | MBG Sachsen-Anhalt

BB | MBG Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH | Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Um in der aktuellen Situation schnell und wirksam möglichst vielen unverschuldet in Not geratenen Unternehmen helfen zu können, wurden die Fördermöglichkeiten durch Bürgschaften und Beteiligungen erweitert und ergänzt. Detaillierte Informationen entnehmen Sie der Übersicht Corona-Hilfen und erleichterter Beteiligungszugang.


Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld hilft dem Betrieb wertvolle Arbeitskräfte zu erhalten, auch wenn Ihre Beschäftigten vorübergehend zu wenig Arbeit haben. Für die Zeit der Kurzarbeit ersetzt es dem Unternehmen einen Teil der Kosten des Entgelts für seine Beschäftigten. Außerdem werden dem Unternehmen die Sozialversicherungsbeiträge abzüglich der Arbeitslosenversicherung pauschaliert zu 50 oder 100 Prozent erstattet.

Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld bspw.:

  • mindestens 10 Prozent Ihrer Beschäftigten müssen einen Entgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben
  • die Angestellten müssen ihre Überstunden und positive Zeitguthaben abgebaut haben

Diese Voraussetzung gelten befristet bis 31. Dezember 2021, wenn das Unternehmen spätestens für Juni 2021 erstmalig Kurzarbeitergeld erhält.

Detaillierte Informationen und Erläuterungen sowie die Anträge zum Kurzarbeitergeld finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit unter folgendem Link: https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-kurzarbeit/

Quelle: Bundesagentur für Arbeit

November- & Dezemberhilfe

Zu beachten ist

  • Betroffene, die bereits ab November 2020 schließen mussten, haben Anspruch auf die November- bzw. Dezemberhilfe oder aber auch auf die Überbrückungshilfen
  • Alle Unternehmen, die ab dem 16. Dezember 2020 nicht mehr öffnen durften (u.a. Friseursalons, Einzelhandel), sind nicht antragsberechtigt. Diese prüfen stattdessen eine Antragstellung auf Überbrückungshilfe.
  • Von Schließungen betroffene Soloselbstständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können eigenständig bis zu 5.000 EUR einen Direktantrag stellen -> HIER gelangen Sie zur Anmeldung zum Direktantrag
  • die Antragsstellung bei Soloselbstständigen, die mehr 5.000,-€ Zuschuss geltend machen können, erfolgt über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer)
  • Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen.
  • Jungunternehmen, die nach dem 31. Oktober 2019 gegründet wurden, können als Vergleichsumsatz den Monatsumsatz im Oktober 2020 oder den monatlichen Durchschnittsumsatz seit Gründung wählen.

Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.

AKTUELLE HINWEISE (externer Link)

FAQ zur NOV. & DEZ-HILFE (externer Link)


Weitere Hilfen im Überblick

Nach den Beschlüssen des Koalitionsausschusses vom 3. Februar 2021 gibt es außerdem weitere Corona-Hilfen insbesondere für Familien, einkommensschwache Haushalte, die Gastronomie, den Kulturbereich und für Unternehmen:

  • Coronazuschuss | Erwachsene Grundsicherungsempfänger erhalten eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von 150 Euro.
  • Kinderbonus | Pro Kind wird auf das Kindergeld ein einmaliger Kinderbonus von 150 Euro gewährt. Dieser Bonus wird mit dem steuerlichen Kinderfreibetrag vergleichbar dem Kindergeld verrechnet. Er wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet.
  • Erleichterter Zugang zur Grundsicherung | Der erleichterte Zugang in die Grundsicherungssysteme wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert, analog zur pandemiebedingten Erhöhung des Kurzarbeitergeldes. Das bietet insbesondere krisenbedingt plötzlich in Not geratenen Selbständigen und Beschäftigten mit kleinen Einkommen Absicherung.
  • Mehrwertsteuersenkung Gastronomie | Die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie wird über den 30. Juni 2021 hinaus befristet bis zum 31. Dezember 2022 auf den ermäßigten Steuersatz von 7 % gesenkt.
  • Steuerlicher Verlustrücktrag | Der geltende steuerliche Verlustrücktrag wurde für die Jahre 2020 und 2021 auf maximal 10 Mio. Euro bzw. 20 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) angehoben. Das schafft in der Krise die notwendige Liquidität, insbesondere für den Mittelstand.

Quelle: Bundesfinanzministerium 15.06.2021


Steuerliche Hilfen

Für Beschäftigte und Unternehmen gelten weiterhin zahlreiche bereits beschlossene steuerliche Hilfen und Vereinfachungen. Detaillierte Informationen hierzu im Überblick über steuerliche Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie und in den FAQ „Corona“ (Steuern) des Bundesfinanzministeriums.


IfSG § 56 Abs. 1, 1a

VERDIENSTAUSFALLENTSCHÄDIGUNG des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

§ 56, Absatz 1 Entschädigung bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

Arbeitgeber und Selbstständige können eine Erstattung von Verdienstausfällen beantragen. Der Antrag gilt für Verdienstausfälle, die Ihnen oder Ihren Arbeitnehmer*innen wegen einer behördlich angeordneten Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbots entstanden sind

Hinweise und Online-Antragsstellung (externer Link)

§ 56, Absatz 1a Entschädigung bei einem Betreuungserfordernis

Arbeitnehmer*innen und Selbstständige für maximal zehn Wochen, Arbeitnehmer*innen und Selbstständige, die ihr Kind allein beaufsichtigen, betreuen oder pflegen, für maximal 20 Wochen eine Entschädigung aufgrund der Schließung von Schulen oder Betreuungseinrichtungen für Kinder (z.B. Kita) bzw. für Menschen mit einer Behinderung erhalten.

Hinweise und Online-Antragsstellung (externer Link)

Die Entschädigung beläuft sich auf 67% des Nettoverdienstausfalls und beträgt bis zu 2.016 EUR pro Kalendermonat. Bei Selbstständigen wird ein Zwölftel des Arbeitseinkommens des Vorjahres als Berechnungsgrundlage angesetzt. Entschädigungsansprüche sind beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhaltanzumelden (Hotline: +49 345 514 1705).



Rufummern und nützliche Links für Unternehmen während der Corona-Pandemie

BUNDESEBENE

LANDESEBENE
ALTMARKKREIS SALZWEDEL

Aktuelle Informationen zur Entwicklung der Corona-Pandemie im Landkreis entnehmen Sie den Pressemitteilungen des Altmarkkreises Salzwedel.

Bei Fragen zu Hilfsangeboten in der Corona-Krise können sich altmärkische Unternehmen an das Sachgebiet Wirtschaftsförderung beim Altmarkkreis Salzwedel wenden. Die Mitarbeiter sind von MO - FR unter den  Rufnummern +49 3901 840-260, -823 erreicbar oder per E-Mail an: corona.hilfe@altmarkkreis-salzwedel.de

Bei Fragen in Gewerbeangelegenheiten nutzen Sie die Rufnummer +49 3901 840 233.