Hansestadt Gardelegen

Wir für uns! | Covid-19 aktuell

Die Corona-Pandemie stellt noch immer viele Unternehmen vor existenzbedrohende Herausforderungen, die nur durch staatliche Hilfen abgefedert werden können. Die Bundesregierung hat sich zu umfassenden wirtschaftlichen Hilfen bekannt. Ebenso das Land Sachsen-Anhalt.

Auf dieser Seite erhalten Sie eine Übersicht der Hilfsangebote auf Bundes- und Landesebene sowie Beratungsangebote und regionale Initiativen zur Unterstützung und zum Erhalt der Wirtschaft.

Bitte beachten Sie, dass die Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit sind. Wir bemühen uns, diese stets für Sie aktuell zu halten.

Bei Fragen zu möglichen Unterstützungsangeboten informiert Sie gern unsere Wirtschaftsförderung.

Ansprechpartner:

Rufummern und nützliche Links für Unternehmen während der Corona-Pandemie

BUNDESEBENE

LANDESEBENE
ALTMARKKREIS SALZWEDEL

Aktuelle Informationen zur Entwicklung der Corona-Pandemie im Landkreis entnehmen Sie den Pressemitteilungen des Altmarkkreises Salzwedel.

Bei Fragen zu Unterstützungsmöglichkeiten in der Corona-Krise können sich altmärkische Unternehmen an das Sachgebiet Wirtschaftsförderung beim AltmarkkreisSalzwedel wenden. Die Mitarbeiter sind von Montag bis Freitag unter den untengenannten Rufnummern erreichbar.

Sachgebiet Wirtschaftsförderung/ Tourismus/ Ländliche Entwicklung | Rufnummern: 03901 840-260, -345, -347 | E-Mail-Adresse: corona.hilfe@altmarkkreis-salzwedel.de | www.altmarkkreis-salzwedel.de

Bei Fragen in Gewerbeangelegenheiten nutzen Sie die Rufnummer  03901 840 233.

Hilfsangebote - Was ist neu?! (Stand 23-12-2020)

Novemberhilfe, Dezemberhilfe, Neustarthilfe 2020

Die Bundesregierung hat mit dem erneuten Lockdown o.g. außerordentliche Wirtschaftshilfen beschlossen. Die November- und Dezemberhilfe besteht aus einem Zuschuss, der sich an Unternehmen, Vereine, Einrichtungen richtet, die von den Schließungen seit dem 02. November 2020 direkt, indirekt oder mittelbar betroffen sind. Der Zuschuss wird im Vergleich zum Umsatz des Vorjahresmonats, also November 2019 bzw. Dezember 2019, berechnet. Er beträgt bis zu 75 Prozent des Vergleichsumsatzes. Da der Umsatz aus dem vergangenen Jahr bereits feststeht, ist die Hilfe unbürokratisch zu berechnen. Für die Zeit ab Januar 2021 steht den Unternehmen dann die Überbrückungshilfe III zur Unterstüzung bereit. Eine Zusammenfassung mit den wesentlichsten Details entnehmen Sie dem Fragen-& Antwort-Katalog des Bundesministeriums für Finanzen.

Hinweise zur Novemberhilfe:

Seitens des Bundes wurde signalisiert, dass die reguläre Auszahlung der Novemberhilfen voraussichtlich am 10. Januar 2021 startet.

Ein Teil der Anträge wird den Ländern zu direkten Bearbeitung zugewiesen. Die Bearbeitung erfolgt über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt, sobald diese auf die Daten des Bundes zugreifen kann. Wichtig dabei ist, dass in diesen Fällen keine Abschlagszahlungen erfolgen. Aus technischen Gründen erhalten Antragsteller vom Bund auch keine Zwischennachricht. Sollten Betroffene innerhalb von 10 Tagen nach Antragseinreichung keine Abschlagszahlung erhalten, können sie damit rechnen, dass eine Vorprüfung erfolgt.

Antragsteller, die einen fehlerhaften Bescheid mit einer falschen Währungsangabe über die Bundesplattform erhalten haben, bekommen einen korrigierten Bescheid zugesandt.

Überbrückungshilfe III

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige, Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie besonders direkt oder indirekt betroffen sind. Mit der Überbrückungshilfe III werden Zuschüsse bis zu max. 500.000 € pro Monat der Schließung zu den Fixkosten gezahlt (Zugangskriterien sind zu beachten). ZU den Fixkosten zählen u.a. Ausgaben wie bspw. Mieten, Pachten, Versicherungsprämien. Die Höhe orientiert sich am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr. Die Überbrückungshilfe III löst die Überbrückungshilfe II ab, welche noch bis zum 31. Dezember 2020 läuft. Die Überbrückungshilfe III läuft dann bis Juni 2021 und ist das zentrale Hilfsinstrument für Unternehmen, die besonders stark betroffen sind, wie die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft, Reisebranche und jene Unternehmen, die von den Schließungsentscheidungen seit dem 16. Dezember 2020 und darüber hinaus betroffen sind.

Mit der Überbrückungshilfe III wird es im Rahmen der sog. "Neustarthilfe" eine deutliche Verbesserung für Soloselbstständige, die im Rahmen ihrer Tätigkeit geringe betriebliche Fixkosten haben, wie bspw. Künstler*innen. Für eine bessere Unterstützung wird die bisherige Erstattung von Fixkosten um eine einmalige Betriebskostenpauschale ergänzt. Die "Neustarthilfe" ist eine einmalige Pauschale von bis zu 5.000 € (i.H.v. 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraums) und so konzipiert, dass sie jene unterstützen, die zwar keine förderfähigen Kosten geltend machen können, aber aufgrund der Corona-Beschränkungen starke Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Die "Neustarthilfe" wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet.

Mehr Informationen zum Bundesprogramm und dem Antragsverfahren erhalten Sie auf folgender Internetseite: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Wir für uns! Gemeinsam schaffen wir das!

Wir für uns! | #Gutscheine helfen - Online-Gutscheine weiterhin erhältlich

Weiterhin bieten wir den Online-Gutscheinhandel über die Plattform www.gardelegen-gutschein.de an, welche Sie für Ihr Online-Geschäft vor allem auch in der Vorweihnachtszeit ideal nutzen können, um noch mehr Kunden zu erreichen.

KfW-Schnellkredit

Dieser steht nun auch für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten zur Verfügung. Die maximale Kredithöhe beträgt 300.000 Euro, abhängig vom im Jahre 2019 erzielten Umsatz. Die konkreten Hilfsangebote des KfW-Sonderprogramms finden Sie unter dem Link: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

BB | MBG Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH | Mittelständische Beteiligungsgesellscahft Sachsen-Anhalt mbH

Um in der aktuellen Situation schnell und wirksam möglichst vielen unverschuldet in Not geratenen Unternehmen helfen zu können, wurden die Fördermöglichkeiten durch Bürgschaften und Beteiligungen erweitert und ergänzt. Detaillierte Informationen entnehmen Sie der Übersicht Corona-Hilfen und erleichterter Beteiligungszugang.

Verlängerung Regelungen für steuerliche Erleichterungen | Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19/SARS-CoV-2)

Das Bundesministerium der Finanzen hat im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder eine Verlängerung der Regelungen erlassen, die für die von den Folgen der Corona-Krise betroffenen Steuerpflichtigen steuerliche Erleichterungen vorsehen. Von besonderer Bedeutung ist die Möglichkeit, Steuerforderungen weiterhin zinslos zu stunden (PM BMF 22.12.2020).

Änderung des COVID-19 Insolvenzaussetzungsgesetzes

Seit dem 01.10.2020 gilt für zahlungsunfähige Unternehmen wieder die Insolvenzantragspflicht. Bis zum 31.12.2020 ist diese für überschuldete Unternehmen noch ausgesetzt. Die Landesregierung arbeitet derzeit an einem Förderprogramm, welches Insolvenzpläne überschuldeter Unternehmen im Zuge einer Unternehmenssanierung bezuschussen soll.