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Ziepel liegt etwa fünf Kilometer südwestlich des Gardelegener Stadtkerns am Übergang der Letzlinger Heide zum
Mildetal. Die ersten aktenkundigen Spuren sollen schon aus dem frühen 12. Jahrhundert stammen, das im Jahre 1107
genannte „Kipli“ könnte, jedenfalls ist es nicht anders zu erklären, die erste urkundliche Erwähnung des Straßendorfes
sein. In unmittelbarer Nähe gibt es artesische Brunnen und Quellen, die wahrscheinlich ausschlaggebend für die frühe
Besiedlung waren. Zum Ort gehört auch die nahegelegene Hoppenmühle, eine der wenigen erhaltenen Anlagen der
alten Mühlenlandschaft um Gardelegen. Kurios ist ein altes Schild, das auf den an der historischen Steinbrücke zu entrichtenden Brückenzoll hinweist. Schon 1952 wurde Ziepel nach Gardelegen eingemeindet. Heute ist es ausschließlich Wohnort. Man lebt dort ruhig und  ohne Durchgangsverkehr. Lediglich die Radler, die auf dem Altmarkrundkurs und der Milde-Biese-Aland-Tour unterwegs sind, fahren durch den Ort.

Einwohner: 64 (Stand: Januar 2021)

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