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"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." So steht es im Grundgesetz  Artikel 3, Absatz 2.

Der Stadtrat der Hansestadt Gardelegen hat im Jahre 1999  (§ 78 Kommunalverfassungsgesetz Land Sachsen-Anhalt vom 17.06.2014) Heidi Wiechmann zur Gleichstellungsbeauftragten der Hansestadt Gardelegen bestellt.

Die kommunale Gleichstellungsbeauftragte ist Ansprechpartnerin für die Frauen in der Verwaltung und für die Bürgerinnen der Gemeinde. Sie ist zuständig für die Umsetzung der Gleichstellung vor Ort. Bei allen Vorhaben und Maßnahmen der Gemeinde, die die Belange von Frauen berühren oder Auswirkungen auf die Gleichberechtigung von Frau und Mann und die Anerkennung ihrer gleichberechtigten Stellung in der Gesellschaft haben, wirkt die Gleichstellungsbeauftragte mit. Frauenförderung im Erwerbsleben, der Wiedereinstieg in den Beruf, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Maßnahmen gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch stehen dabei im Vordergrund. Die Gleichstellungsbeauftragte setzt sich darüber hinaus für die Belange von Mädchen in Schule, Ausbildung und in der Jugendarbeit ein und initiiert zielgruppenspezifische Maßnahmen für Alleinerziehende, Sozialhilfeempfängerinnen und Migrantinnen.

Sprechstunden erfolgen zu den Öffnungszeiten der Verwaltung, Zimmer 004, Haus II der Stadtverwaltung, Rudolf-Breitscheid-Straße 3 in Gardelegen. Die Beratung und Hilfe erfolgt diskret. Verschwiegenheit ist oberstes Gebot.

Der Runde Tisch "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" hat am 27.05.2021 die fünfte und in dieser Legislaturperiode letzte Sitzung durchgeführt. In dem Runden Tisch wirken Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände zusammen, um den Schutz von Frauen vor Gewalt zu verbessern.