Hansestadt Gardelegen
Expertentipp der Verwaltung
Die Dorfkirche in Berge

Verlässt man die Innenstadt von Gardelegen auf der B 71 in Richtung Salzwedel, erreicht man nach etwa vier Kilometern den Ortsteil Berge. Schon von weitem grüßt der schiefergedeckte Fachwerkturm der Dorfkirche.

Die Ursprünge des feldsteinernen Saalbaus liegen im 15. Jahrhundert, als das Dorf noch zum Besitz der Kalbenser Linie derer von Alvensleben gehörte. Um 1600 ließ Sophia von Klencke die Kirche umbauen und reich ausstatten. Aus dieser Zeit stammt das kunsthistorisch wohl bedeutendste Kleinod des Gotteshauses, die üppige Wand- und Deckenausmalung. Die Darstellungen der musizierenden Engel, der Evangelisten und Apostel sowie des Jüngsten Gerichts sind den römischen Malereien des Michelangelo Buonarotti nachempfunden. 1964 durch Zufall bei Restaurierungsarbeiten entdeckt, haben sie dem Kirchlein von Berge den – keineswegs übertriebenen – Beinamen „Sixtinische Kapelle der Altmark“ eingetragen.






Rupert Kaiser Tourist-Information