Hansestadt Gardelegen

Jeseritz

Jeseritz liegt idyllisch am Rande des Landschaftsschutzgebietes Drömling und fand seine erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1345 in Zusammenhang mit dem Amtsgericht Calvörde. Ursprünglich gehörten Jeseritz und die Exklave Calvörde zu Braunschweig. An der Dorfstraße gibt es noch eine ganze Anzahl sehenswerter und gepflegter Fachwerkbauten und Stallungen. Interessant auch die nach einem Brand im Jahre 1877 wieder errichtete Dorfkirche. Heute ist Jeseritz in erster Linie Wohnort.

Einwohner: 257 (Stand: 31.12.2017)

Ortsbürgermeister Reiner Köhler

Kontaktdaten
AnschriftJeseritz
Chausseestraße 5
39638 Hansestadt Gardelegen
Handy+49 174 8184392
E-Mailreiner848@googlemail.com

Evangelisch-lutherische Kirche Jeseritz


Nach Errichtung des Grundsteins am 6. März 1843 wurde der Kirchenbau nach dem Vorbild der Kirche im preußischen Ort Wernitz erbaut. Die noch vorhandene Bronzeglocke wurde in Halberstadt gegossen und zeigt die Jahreszahl 1844. Eine Renovierung im Jahr 1886 schaffte Platz für eine größere Anzahl von Bänken mit insgesamt 200 Plätzen. Der Turm datiert aus dem Jahr 1899, die Uhr wurde 1907 von der Firma Weule aus Bockenem gefertigt, die Ziffernblätter stammen aus dem Jahr 1934. 1938 konnte eine pneumatische Orgel des Baumeisters Weißenborn aus Braunschweig mit kupfernen Prospektpfeifen eingebaut, die über 5 Register verfügt. Durch eine Umgestaltung um 1984 wurde der Kirchenraum durch Einbau einer Wand verkleinert, so dass Nebenräume geschaffen werden konnten.

Eine grundlegende Sanierung erfolgte im Jahr 2017, da erhebliche Schäden den dauerhaften Bestand des Kirchengebäudes gefährdeten. Durch Auflagen des Denkmalschutzes erhielt die Kirche ihren jetzigen Farbanstrich und die Verschieferung des Turmes an allen vier Seiten. 

Die Kirche Jeseritz, Jeseritzer Dorfstraße, ist regelmäßig jeweils am 1. Donnerstag im Monat von 16.00 - 17.00 Uhr für jeden Besucher geöffnet. Bei Interesse stehen Informationen über die Kirche bereit und es befindet sich eine kleine Ausstellung mit Paramenten einschließlich entsprechender Erklärungen in der Kirche. 

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