Hansestadt Gardelegen

Spatenstich für Gerätehaus


Kämmerer Maik Machalz (von links), Ortswehrleiter Matthias Runge und Ortsbürgermeister Volker Schmidt beim Spatenstich auf der Baustelle an der B71. Foto: Hansestadt Gardelegen

Die größte Baustelle der Hansestadt Gardelegen ist derzeit nicht zu übersehen. Auf einem Grundstück direkt an der B71 in Estedt entsteht seit Mitte Mai das neue Feuerwehrgerätehaus der Ortswehr. Der Bau wird knapp 1 Mio. Euro kosten – und wird komplett aus städtischen Eigenmitteln finanziert.

„Es wird eine große Verbesserung für uns sein“, sagte Ortswehrleiter Matthias Runge beim offiziellen Spatenstich am 9. Juni. Seitdem gebaut wird, habe es auch gleich Neuanmeldungen für die Feuerwehr gegeben, freute sich der der Ortswehrleiter.

Das Gerätehaus, ein zweischiffiger Massivbau, wird eine Grundfläche von 391 Quadratmetern haben. Es wird Platz für zwei Fahrzeuge bieten. Neben der Fahrzeughalle gibt es einen 60 Quadratmeter großen Schulungsraum, Umkleiden für Frauen und Männer, Sanitäranlagen mit Duschen und zwei Lagerräume.  Der Sozialtrakt ist für 30 männliche und 6 weibliche Einsatzkräfte ausgestattet. Die Einfahrt zur Fahrzeughalle wird sich seitlich zur Bundesstraße befinden. Energetisch wird das Gerätehaus mit Gasheizung und einer Luft-Wärme-Pumpe betrieben.

Die Fertigstellung ist in rund einem Jahr geplant. Im Vorfeld hatten sich Bürgermeisterin Mandy Schumacher und Stadtwehrleiter Sven Rasch mehrere Gerätehäuser angeschaut, so auch eines in dieser Bauart in Lödderitz bei Barby. Der Vorteil: Dieser Zweckbau kann als Planungsgrundlage für weitere Gerätehäuser in der Einheitsgemeinde wiederverwendet werden.

In der Estedter Wehr sind derzeit 24 Einsatzkräfte aktiv, darunter 4 Frauen.

Kämmerer Maik Machalz (von links), Ortswehrleiter Matthias Runge und Ortsbürgermeister Volker Schmidt beim Spatenstich auf der Baustelle an der B71. Foto: Hansestadt Gardelegen

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