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Statt A+++ bald Klasse D?

Was ist mit der Energieverbrauchskennzeichnung los? (verbraucherzentrale / 07.10.2020) Ab dem 1. März 2021 wird es bei Elektrogeräten eine neue Einteilung der Energieverbrauchskennzeichnung geben. Weil die Händler nicht wissen können, wann ihr Gerät verkauft wird, kleben sie das aktuelle Etikett auf das Produkt und legen das neue, ab März gültige Etikett, in den Produktkarton. Das verwirrt derzeit viele Käuferinnen und Käufer. Denn beim Auspacken des Gerätes folgt die Überraschung: Das besonders energiesparende A+++ Gerät entpuppt sich als Gerät mit der Energieeffizienzklasse D. Keine Sorge: Das Gerät ist weiterhin ein energieeffizientes Gerät.

„Bald ist Schluss mit A+++“ „

Es ist bald Schluss mit A +++ und Co. Wer meint mit einem Gerät mit einer A+ Kennzeichnung ein besonders sparsames Gerät erworben zu haben, irrt häufig, denn die Messlatte ist zu A+++ verschoben“ erklärt Ralf Kalisch, Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt. Eine neue Kennzeichnungsverordnung verspricht Hilfe im Plus-PlusDschungel. Zukünftig wird es wieder nur noch die Klassen A bis G geben. „Diese Umstellung bringt mit sich, dass die heutigen Modelle durchweg in schlechtere Klassen eingruppiert werden, damit „Luft nach oben“ bleibt. So können sich zum Beispiel Kühlschränke, die vorher die Bestklasse A+ ++ erreicht haben, demnächst in der Klasse E wiederfinden“, erläutert Ralf Kalisch. Die neuen Label gibt es zunächst für Geschirrspüler, Waschmaschinen und kombinierte Waschtrockner, Kühl- und Gefriergeräte sowie elektronische Displays inklusive Fernseher und Monitore. Bis es wieder Geräte der neuen Klasse A gibt, wird also etwas Zeit vergehen. Und das ist gewollt. So bleibt Platz für Innovation und nur ganz besonders energieeffiziente Geräte rutschen in die jeweils nächst höhere Kategorie. Wer nun meint, sich am Energieverbrauch orientieren zu können, irrt. Hier sorgt eine Änderung der Messmethode dafür, alt mit neu nicht vergleichen zu können.

Vor dem Kauf auf den Energieverbrauch achten Trotzdem ist es wichtig, beim Kauf eines Gerätes auf den Energieverbrauch zu achten, denn die Produkte haben viele Jahre ihren Platz im Haushalt und können entsprechend lang die Stromrechnung belasten.

Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher wissen wollen, ob sich die Neuanschaffung eines Gerätes lohnt oder aber das alte Gerät weiterhin seinen Dienst tun soll, können sie sich kostenfrei bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt beraten lassen. Hausbesuche im Rahmen eines Energie-Checks sind ebenfalls möglich. Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-sachsen-anhalt.de oder kostenfrei unter 0800 – 809 802 400.

Das landesweite Servicetelefon der Verbraucherzentrale SachsenAnhalt ist unter (0345) 29 27 800 für Auskünfte, Terminvereinbarungen und nachfolgende Beratungen zu erreichen. Für ein persönliches Beratungsgespräch ist eine Terminvereinbarung unter 0800 - 809 802 400 (kostenfrei) oder unter 03901 - 3059801 notwendig.

Der nächste Beratungstag in Sachen Energieberatung findet in Gardelegen am 10.11.2020 in der Stadtverwaltung statt.

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