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Datum: 11.10.2021

Grabsteine auf Standsicherheit geprüft

Vom 11.10. bis 15.10.21 wurde auf 27 Friedhöfen, die die Hansestadt Gardelegen verwaltet, die Standfestigkeit der Grabmale überprüft, informiert Isolde Niebuhr, Leiterin des Bürgeramtes.

Die Kontrolle der Standfestigkeit ist in der Unfallverhütungsvorschrift für Friedhöfe und Krematorien vorgeschrieben. Erstmals übernahm in diesem Jahr ein externes Unternehmen die Überprüfung in der Hansestadt Gardelegen – eine Firma aus Hessen. Die Kosten sind bereits in den Friedhofsgebühren enthalten.

Die Mitarbeiter des Unternehmens nahmen zunächst eine Sichtprüfung aller Grabmale vor und bewerteten dabei die Schiefstellung der Grabmale, Risse im Gestein sowie den Zustand der Fugen und die Verankerung. „Nur wenn nach dieser Sichtprüfung Zweifel an der Standfestigkeit bestanden, wurde diese mit einem Gerät mit Hilfe einer Prüflast kontrolliert“, erläuterte Isolde Niebuhr.

Nach Abschluss der Überprüfungen auf den 27 Friedhöfen, die durch die Hansestadt Gardelegen verwaltet werden, werden die Prüfprotokolle bei der Verwaltung  in den nächsten wochen eingehen. Sind dabei Grabmale aufgeführt, die nicht standsicher sind, werden die Nutzungsberechtigen der Grabstätten von den Mitarbeitern der Friedhofsverwaltung angeschrieben und informiert. Es erfolgte keine Kennzeichnung direkt nach der Prüfung . Sind Grabmale nicht standsicher, müssen sie gesichert oder entfernt werden.

Auf den 27 Friedhöfen befinden sich 3952 Grabstätten, von denen rund 3400 mit Grabmalen ausgestattet sind.