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Coronahilfen
© BMF 

Die Corona-Pandemie stellt noch immer viele Unternehmen vor existenzbedrohende Herausforderungen, die nur durch staatliche Hilfen abgefedert werden können. Die Bundesregierung hat sich zu umfassenden wirtschaftlichen Hilfen bekannt. Ebenso das Land Sachsen-Anhalt.

Auf dieser Seite erhalten Sie eine Übersicht der Hilfsangebote auf Bundes- und Landesebene sowie Beratungsangebote und regionale Initiativen zur Unterstützung und zum Erhalt der Wirtschaft. Bei Fragen zu möglichen Unterstützungsangeboten informiert Sie gern unsere Wirtschaftsförderung.

Überblick Corona-Hilfen

Überbrückungshilfen III & "Plus"

Überblick: Was ist die Überbrückungshilfe III Plus?

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung auch weiterhin Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche). Die Bedingungen entsprechen denjenigen der Überbrückungshilfe III. Neu ist eine „Restart-Prämie“, die denjenigen Unternehmen eine Personalkostenhilfe bietet, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal schneller aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen. Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen.

  • Förderzeitraum: 1. Juli bis 30. September 2021
  • „Restart-Prämie“: Einführung einer Personalkostenhilfe für Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen.

(Quelle: BMWi/ BMF)

Alle Informationen zur Überbrückungshilfe III Plus im Überblick stehen Ihnen auf der Bundesplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de des Bundesministerium für Wirtschaft und Engerie und dem Bundesministerium der Finanzen bereit.

Wichtig: Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden.

FAQ - Häufige Fragen und Antworten zu den Überbrückungs- und außerordentlichen Wirtschaftshilfen

Überblick: Was ist die Überbrückungshilfe III?

Mit der Überbrückungshilfe III werden Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro unterstützt (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche).

(Quelle: BMWi/ BMF)

Alle Informationen zur Überbrückungshilfe III im Überblick stehen Ihnen auf der Bundesplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de des Bundesministerium für Wirtschaft und Engerie und dem Bundesministerium der Finanzen bereit.

Wichtig: Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 (Frist verlängert) gestellt werden. Änderungsanträge können seit 27. April 2021 gestellt werden.

FAQ - Häufige Fragen und Antworten zu den Überbrückungs- und außerordentlichen Wirtschaftshilfen

Neustarthilfen & "Plus"

Überblick: Was ist die Neustarthilfe Plus?

Wir haben die Neustarthilfe erweitert und verbessert: Mit dem neuen Programm Neustarthilfe Plus werden weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie unterstützt. Dazu wurde der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) auf maximal 4.500 Euro für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und auf bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften im gesamten Bezugszeitraum erhöht.

  • Förderzeitraum 1. Juli bis 30. September 2021

(Quelle: BMWi/ BMF)

Alle Informationen zur Neustarthilfe Plus stehen Ihnen auf der Bundesplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de des Bundesministerium für Wirtschaft und Engerie und dem Bundesministerium der Finanzen bereit.

Wichtig: Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden. Zunächst kann die Neustarthilfe Plus nur per Direktantrag im eigenen Namen beantragt werden.

FAQ - Häufige Fragen und Antworten zu den Überbrückungs- und außerordentlichen Wirtschaftshilfen

Überblick: Was ist die Neustarthilfe?

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige in allen Wirtschaftszweigen finanziell mit einem Vorschuss von bis zu 7.500 Euro unterstüzt, die im Zeitraum Januar bis Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften können bis zu 30.000 Euro erhalten. Die Neustarthilfe wird zusätzlich zu anderen Leistungen, wie z.B. der Grundsicherung, ausgezahlt und nicht auf diese angerechnet. Zu den Antragsberechtigten gehören:

  • Soloselbständige, die beispielsweise personenbezogene Tätigkeiten ausüben, wie z.B. Kosmetikerinnen und Kosmetiker oder
  • kreative, künstlerische Tätigkeiten ausüben, wie z.B. Musikerinnen und Musiker, Gestalterinnen und Gestalter, Fotografinnen und Fotografen,
  • im Gesundheitswesen tätige Personen, wie z.B. Therapeutinnen und Therapeuten, Trainerinnen und Trainer,
  • Soloselbtständige, die im Bereich der Tourismusbranche Tätigkeiten ausüben, wie z.B. Stadtführerinnen und Stadtführer, Reiseleiterinnen und Reiseleiter oder
  • in der Bildungsbranche tätig sind, wie z.B. Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer, Coaches.
  • Auch kleine Kapitalgesellschaften und Genossenschaften können Unterstützung durch die Neustarthilfe erhalten, wenn der überwiegende Teil der Einkünfte – würden sie von einer natürlichen Person erzielt – als gewerbliche oder freiberufliche Einkünfte gelten würden.
  • Antragsberechtigung für Genossenschaften und für Neugründungen bis zum 31.10.2020.

Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung.

(Quelle: BMWi/ BMF)

Alle Informationen zur Neustarthilfe stehen Ihnen auf der Bundesplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de des Bundesministerium für Wirtschaft und Engerie und dem Bundesministerium der Finanzen bereit.

Wichtig: Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge wurde bis zum 31. Oktober 2021 verlängert. Seit dem 17. Juni 2021 können Sie Änderungsanträge auf Direktanträge stellen. Änderungsanträge für prüfende Dritte werden zeitnah bereitgestellt.

FAQ - Häufige Fragen und Antworten zu den Überbrückungs- und außerordentlichen Wirtschaftshilfen

Neustart Kultur

Im Sommer 2020 hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien in enger Abstimmung mit Kulturverbänden und Kulturfonds das Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR für Kunst, Kultur und Medien aufgelegt. Spartenübergreifend wurden auch Mittel für pandemiebedingte Investitionen und Digitalisierung zur Verfügung gestellt. Aktuell werden rund 60 Teilprogramme fortgesetzt und erweitert. Fünfzehn Programme kommen neu hinzu. Dabei liegt der Schwerpunkt der Förderungen auf Hilfen für Künstlerinnen und Künstler sowie Stipendienprogrammen.

Die Mittel aus den NEUSTART KULTUR Hilfsprogrammen sind bis Ende 2022 verwendbar und stehen damit Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen auch bei weiteren Verschiebungen wirksam zur Verfügung.

(Quelle: Staatsministerin für Kultur und Medien)

Übersicht der Fördermöglichkeiten NEUSTART KULTUR nach Sparten.

Härtefallhilfe Sachsen-Anhalt

Das Wirtschaftsminiterium des Landes Sachsen-Anhalt hat die Härtefallhilfe um drei Monate verlängert, wie am 30. Juli 2021 bekannt gegeben wurde.

Die Härtefallhilfe ergänzt die bisherigen Corona-Hilfen für Unternehmen und Selbständige. Wer aufgrund von speziellen Fallkonstellationen unter den bestehenden umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt und dennoch infolge der Corona-Pandemie in der wirtschaftlichen Existenz bedroht ist, kann diese Hilfen nun bis Ende September 2021 beantragen.

Betroffene können einen Zuschuss auf die betrieblichen Fixkosten (förderfähige Fixkosten, wie Mieten, Versicherungen oder Aufwendungen für Zinsen, Strom und Heizung), die zwischen dem 1. November 2020 und Ende September 2021 angefallen sind bzw. noch anfallen, beantragen. Die Härtefallhilfe kann bis zu 100.000 Euro betragen; in Ausnahmefällen sind auch höhere Beträge möglich. Die Voraussetzungen werden im Einzelfall geprüft.

(Quelle: MW Sachsen-Anhalt)

Die Richtlinie zur Härtefallhilfe Sachsen-Anhalt sowie den Link zum Antrag stehen Ihnen auf der Internetseite der Investitionsbak Sachsen-Anhalt zur Verfügung.

Wichtig: Anträge können bis zum 31. Oktober 2021 über Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder vereidigte Buchprüfer über in einem digitalisierten Verfahren bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt gestellt werden.

>> FAQ - Häufige Fragen und Antworten zur Härtefallhilfe in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt Plan (Insolvenzplanverfahren)

Das Insolvenzplanverfahren stellt ein wichtiges Instrument dar, um die Geschäftsfortführung kleiner und mittlerer Unternehmen in Sachsen-Anhalt sicherzustellen. Mit dem Programm Sachsen-Anhalt PLAN sollen mehr Unternehmen ermutigt werden, das Insolvenzplanverfahren zu wählen, um den Erhalt des Unternehmens nach einer Insolvenz zu sichern.

Das Programm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz oder Betriebsstätte im Land Sachsen-Anhalt, die die Erstellung eines Sanierungskonzepts oder Aufstellung eines Insolvenzplanes durchführen und die am 31.12.2019 kein Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des Artikel 2 Nummer 18 der AGVO waren, aber danach in Folge des Ausbruchs von COVID-19 Schwierigkeiten hatten oder in Schwierigkeiten geraten sind.

Gefördert werden:

  • die Ausgaben für Sanierungskonzepte, welche den Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung des BGH in Anlehnung an den IDW S6 Standard entsprechen vor Eintritt der Insolvenzantragspflicht
  • die Aufstellung eines Insolvenzplanes gemäß §§ 217-234 der Insolvenzordnung (InsO) sowie für den gemäß § 270 b Abs. 1 Satz 1 InsO erforderlichen Insolvenzplan
    • Der Zuschuss beläuft sich bis zu 50 v.H. zu den zuwendungsfähigen Ausgaben für die Erstellung eines Sanierungskonzepts oder eines Insolvenzplanes, jedoch max. 10.000 Euro / 25.000 Euro / 50.000 Euro für Unternehmen mit bis zu 10 / 50 / 249 Arbeitnehmern

Alle Informationen und Antragsunterlagen zum Programm Sachsen-Anhalt Plan erhalten Sie bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt.

KfW-Corona-Hilfe Kredite für Unternehmen & BB | MBG Sachsen-Anhalt (Bürgschaften & Beteiligungen)

Um die Liquidität zu verbessern und laufende Kosten zu decken bietet die KfW für Unternehmen verschiedene kreditprogramme an. welche das Unternehmen bei ihrer Bank oder Sparkasse beantragen kann. Im Vorfeld können Unternehmen mit einem Finanzierungsbedarf über den KfW-Förderassistenten den passenden KfW-Kredit ermitteln.

KfW-Schnellkredit 2020

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können Unternehmen nun den neuen KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Der Kredit ist für alle Unternehmen, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind. Der Kredit wird ausschließlich über die Hausbank beantragt, eine vorherige Risikoprüfung ist nicht erforderlich. 

Alle Informationen zum Förderkredit KfW Schnellkredit 2020 im Überlick.

BB | MBG Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH | Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Um in der aktuellen Situation schnell und wirksam möglichst vielen unverschuldet in Not geratenen Unternehmen helfen zu können, wurden die Fördermöglichkeiten durch Bürgschaften und Beteiligungen erweitert und ergänzt.

Detaillierte Informationen entnehmen Sie der Übersicht Corona-Hilfen und erleichterter Beteiligungszugang.

Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld hilft dem Betrieb wertvolle Arbeitskräfte zu erhalten, auch wenn Ihre Beschäftigten vorübergehend zu wenig Arbeit haben. Für die Zeit der Kurzarbeit ersetzt es dem Unternehmen einen Teil der Kosten des Entgelts für seine Beschäftigten. Außerdem werden dem Unternehmen die Sozialversicherungsbeiträge abzüglich der Arbeitslosenversicherung pauschaliert zu 50 oder 100 Prozent erstattet.

Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld bspw.:

  • mindestens 10 Prozent Ihrer Beschäftigten müssen einen Entgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben
  • die Angestellten müssen ihre Überstunden und positive Zeitguthaben abgebaut haben

Diese Voraussetzung gelten befristet bis 31. Dezember 2021, wenn das Unternehmen spätestens für September 2021 erstmalig Kurzarbeitergeld erhält.

Alle Informationen, Erläuterungen sowie die Anträge zum Kurzarbeitergeld finden Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Verdienstausfallentschädigung nach IfSG § 56 Abs. 1, 1a

Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

§ 56, Absatz 1 Entschädigung bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

Arbeitgeber und Selbstständige können eine Erstattung von Verdienstausfällen beantragen. Der Antrag gilt für Verdienstausfälle, die Ihnen oder Ihren Arbeitnehmer*innen wegen einer behördlich angeordneten Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbots entstanden sind

>> Hinweise und Online-Antragsstellung nach § 56 (1) IfSG

§ 56, Absatz 1a Entschädigung bei einem Betreuungserfordernis

Arbeitnehmer*innen und Selbstständige für maximal zehn Wochen, Arbeitnehmer*innen und Selbstständige, die ihr Kind allein beaufsichtigen, betreuen oder pflegen, für maximal 20 Wochen eine Entschädigung aufgrund der Schließung von Schulen oder Betreuungseinrichtungen für Kinder (z.B. Kita) bzw. für Menschen mit einer Behinderung erhalten.

>> Hinweise und Online-Antragsstellung nach § 56 (1a) IfSG

Die Entschädigung beläuft sich auf 67% des Nettoverdienstausfalls und beträgt bis zu 2.016 EUR pro Kalendermonat. Bei Selbstständigen wird ein Zwölftel des Arbeitseinkommens des Vorjahres als Berechnungsgrundlage angesetzt. Entschädigungsansprüche sind beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt anzumelden (Hotline: +49 345 514 1705).

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV)

Die Corona-Arbeitsschutzverordnung wurde entsprechend der Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz vom 10. August 2021 verlängert und ergänzt.

Sie enthält neu die Verpflichtung der Arbeitgeber:

  • Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19 Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung zu informieren,
  • die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten zu unterstützen sowie
  • Beschäftigte zur Wahrnehmung von Impfangeboten freizustellen.

Ansonsten gelten die bestehenden Arbeitsschutzregeln fort:

  • Betriebliche Hygienepläne sind wie bisher zu erstellen und zu aktualisieren, umzusetzen sowie in geeigneter Weise zugänglich zu machen. Dazu sind weiterhin die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln und die branchenbezogenen Praxishilfen der Unfallversicherungsträger heranzuziehen.
  • Arbeitgeber bleiben verpflichtet, in ihren Betrieben mindestens zweimal pro Woche für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Präsenz die Möglichkeit für Schnell- oder Selbsttests anzubieten.
  • Der Arbeitgeber kann den Impf- oder Genesungsstatus der Beschäftigten bei der Festlegung der erforderlichen Schutzmaßnahmen berücksichtigen, eine entsprechende Auskunftspflicht der Beschäftigten besteht jedoch nicht.
  • Betriebsbedingte Kontakte und die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen müssen weiterhin auf das notwendige Minimum reduziert bleiben. Dazu kann auch Homeoffice einen wichtigen Beitrag leisten.
  • Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung stellen, wo andere Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz gewähren.
  • Auch während der Pausenzeiten und in Pausenbereichen muss der Infektionsschutz gewährleistet bleiben.

Die Änderungen treten am 10. September 2021 in Kraft und die Corona-Arbeitsschutzverordnung wird an die Dauer der epidemischen Lage gekoppelt und somit bis einschließlich 24. November 2021 verlängert.

>> Hier gelangen Sie zur SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) auf der Internetseite des BMAS.

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales 01.09.2021)

Steuerliche & weitere Hilfen im Überblick

Steuerliche Hilfen

Für Beschäftigte und Unternehmen gelten weiterhin zahlreiche bereits beschlossene steuerliche Hilfen und Vereinfachungen.

Weitere Hilfen im Überblick

Nach den Beschlüssen des Koalitionsausschusses vom 3. Februar 2021 gibt es außerdem weitere Corona-Hilfen insbesondere für Familien, einkommensschwache Haushalte, die Gastronomie, den Kulturbereich und für Unternehmen:

  • Coronazuschuss | Erwachsene Grundsicherungsempfänger erhalten eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von 150 Euro.
  • Kinderbonus | Pro Kind wird auf das Kindergeld ein einmaliger Kinderbonus von 150 Euro gewährt. Dieser Bonus wird mit dem steuerlichen Kinderfreibetrag vergleichbar dem Kindergeld verrechnet. Er wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet.
  • Erleichterter Zugang zur Grundsicherung | Der erleichterte Zugang in die Grundsicherungssysteme wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert, analog zur pandemiebedingten Erhöhung des Kurzarbeitergeldes. Das bietet insbesondere krisenbedingt plötzlich in Not geratenen Selbständigen und Beschäftigten mit kleinen Einkommen Absicherung.
  • Mehrwertsteuersenkung Gastronomie | Die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie wird über den 30. Juni 2021 hinaus befristet bis zum 31. Dezember 2022 auf den ermäßigten Steuersatz von 7 % gesenkt.
  • Steuerlicher Verlustrücktrag | Der geltende steuerliche Verlustrücktrag wurde für die Jahre 2020 und 2021 auf maximal 10 Mio. Euro bzw. 20 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) angehoben. Das schafft in der Krise die notwendige Liquidität, insbesondere für den Mittelstand.

(Quelle: Bundesfinanzministerium 15.06.2021)

Gardelegen Gutschein

Wir bieten Ihnen weiterhin den Online-Marktplatz der zmyle GmbH für digitale Gutscheine auf der Webseite  www.gardelegen-gutschein.de an.

Sie können dieses zusätzliche Angebt für den Ausbau Ihrer Online-Services sowie den Marktplatz als weiteren Verkaufskanal nutzen und gleichzeitig Ihre Online-Sichtbarkeit im Netz ausbauen.

Welche Kosten für die Nutzung des Service für Sie als Unternehmen anfallen und welches kostenfreie Marketing-Tool Ihnen zur Bewerbung dieses Services zur Verfügung steht, erfahren Sie auf der Webseite des Gardelegen Gutscheins unter Händlerinformation.

Dieser Online-Martplatz richtet sich nich ausschließlih an Einzelhandelsbetriebe, sondern auch an Dienstleitungsunternehmen, Betriebe der Gastronomie und Beherbergung.

Onlineeintrag auf www.altmark.de & Outdooractive

Die Hansestadt Gardelegn ist Mitglied im Altmärkischen Regionalmarketing- und Tourismusverband (ART) und gemeinsam wollen wir die Destination Altmark online stärker bekannt machen, und so rückt das Thema Online-Marketing und Sichtbarkeit stets weiter in den Vordergrund.

Unternehmen haben die Möglichkeit, sich auch in diesem Jahr kostenfrei über den ART (Altmärkischen Regionalmarketing- und Tourismusverband) auf dem Altmark-Portal sowie der Reisetouren-Plattform Outdooractive, welche bevorzugt von Radfahrern, Wanderern, Outdoor-Begeisterten genutzt wird, online zu präsentieren. Denn nur, wenn wir gemeinsam unsere touristischen Leitungen und POI´s online abbilden, können wir uns als attraktive und interessante Destination darstellen und somit mehr Gäste für unsere Einheitsgemeinde Hansestadt Gardelegen gewinnen.

Sie wollen das Angebot des ART nutzen und sich online auf den o.g. Plattformen kostenfrei präsentieren?! Dann unterstützen Sie die Kollegen*innen der Touristinformation Hansestadt Gardelegengern bei der Registrierung / dem Abschluss der Präsentationsvereinbarung mit dem ART und können auch direkt Ihren Outdooractive Eintrag vornehmen. Alternativ füllen Sie eines der nachfolgenden Formulare aus und senden es direkt an den ART.

Bei Fragen stehen Ihnen ferner die folgenden Kolleginnen zur Verfügung:

Formulare:

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