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Datum: 16.11.2021

Nur 61 Grabmale nicht standsicher

Innerhalb einer Woche hatten die Mitarbeiter im Oktober alles durchgeprüft – nun liegen die Ergebnisse zur Standsicherheit der Grabmale auf den 27 Friedhöfen vor, die die Hansestadt Gardelegen verwaltet.

Von 3.415 Grabmalen wurde nur bei 61 die Standsicherheit beanstandet. „Das sind nur 1,8 Prozent, das ist ein sehr erfreulicher Wert“, informiert Isolde Niebuhr, Leiterin des Bürgeramtes. Die Mitarbeiter des Unternehmens nahmen eine Sichtprüfung aller Grabmale vor und bewerteten dabei die Schiefstellung, Risse im Gestein sowie den Zustand der Fugen und die Verankerung. Nur wenn es nach der Sichtprüfung Zweifel an der Standfestigkeit gab, wurde diese mit einem Prüflast-Gerät kontrolliert.

An den 61 betroffenen Grabmalen brachten die Mitarbeiter des Unternehmens nach der Prüfung Aufkleber mit Hinweisen an, so dass die Angehörigen/Nutzungsberechtigten bereits davon Kenntnis haben, dass die Standsicherheit nicht mehr gegeben ist. In den nächsten Wochen erhalten die Nutzungsberechtigten dazu ein Schreiben aus der Friedhofsverwaltung mit der Aufforderung, dafür Sorge zu tragen, dass die Verkehrssicherheit des Grabmales wieder gewährleistet ist. Dafür erhalten die Nutzungsberechtigen ausreichend Zeit.

Die Kontrolle der Standsicherheit ist in der Unfallverhütungsvorschrift für Friedhöfe und Krematorien vorgeschrieben. Erstmals übernahm in diesem Jahr ein externes Unternehmen die Überprüfung. Auf den 27 Friedhöfen befinden sich insgesamt 3.952 Grabstätten, auf denen die 3.415 Grabmale stehen.