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Datum: 08.05.2026

EPS-Bekämpfung mit Gewässerschutz

Die Hansestadt Gardelegen hat in enger Abstimmung mit dem Altmarkkreis Salzwedel und dem Biosphärenreservat Drömling am 7. Mai 2026vmit der chemischen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners begonnen. Dabei wurde zwischen der ICE-Bahnstrecke und der L 20 am Miesterhorster Wilhelmskanal Stück für Stück eine rund 40 Meter lange Plane von Grabenkante zu Grabenkante gezogen. „So konnte kein Spritzmittel ins Wasser gelangen“, so Ordnungsamtsleiter Florian Kauer. Die Hansestadt Gardelegen hatte im Vorfeld einen Antrag beim Biosphärenreservat gestellt, den vorgeschriebenen 25-Meter-Gewässerabstand unterschreiten zu dürfen, wenn Schutzmaßnahmen wie die Abdeckung des Gewässers erfolgen. Begleitet wird die gesamte Bekämpfung von vorgeschriebenen Monitoringmaßnahmen, wie etwa der Entnahme von Wasserproben. Bei dem Einsatz am Wilhelmskanal waren Mitarbeiter des Ordnungsamtes und Ehrenamtliche dabei. „Wir wurden tatkräftig von Einsatzkräften der Miesterhorster Feuerwehr unterstützt, dafür danken wir ganz herzlich. Ohne sie wäre es so nicht möglich gewesen“, sagte Florian Kauer.

Ab 11. Mai werden die dahinterliegenden Eichenwälder im Rahmen der erstmals stattfindenden EPS-Bekämpfung durch den Altmarkkreis beflogen. Dafür laufen bereits die Vorbereitungen durch die Hansestadt Gardelegen, etwa die Beschilderung des Gebietes mit dem Betretungsverbot. Anhand der Flugpläne stellt die Hansestadt Gardelegen Absperrteams zusammen, außerdem richten Mitarbeiter den Hubschrauber-Landeplatz bei Köckte her. Dazu zählt die Bereitstellung von Wasser, Vorbereitung der Funkzentrale, die Notstromversorgung, Verpflegung und Bereitstellung von Toiletten. Auch dabei gibt es ehrenamtliche Hilfe aus den Ortsfeuerwehren. „Wir sind begeistert, wie wir unterstützt werden“, betont der Ordnungsamtsleiter.