Hansestadt Gardelegen

IGEK

Integriertes Gemeindliches Entwicklungskonzept

Auf in die Zukunft!

Gardelegen erarbeitet Leitbild für Gemeindeentwicklung

Die Hansestadt Gardelegen gehört zu den zehn Modellgemeinden in Sachsen-Anhalt, die für sich bis Ende 2014 ein Integriertes Gemeindliches Entwicklungskonzept, kurz IGEK, erarbeiten. Gefördert vom Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, und zusätzlich begleitet vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, macht sich Gardelegen auf, ihr zukünftiges Gemeindeleben zu organisieren, ohne beispielsweise engmaschiges U-Bahn- oder Ärztenetz, wie es Kommunen mit vergleichbarer Fläche vorhalten. Die Chance, selbstbestimmt zu handeln, bevor auf Vorgaben nur noch reagiert werden kann, nutzt die Gemeinde insbesondere in den Handlungsschwerpunkten Kinder- und Jugendbetreuung, Wohnbaupotenziale, Straßen und Wege sowie touristische Vernetzung.

Ansprechpartner

Hansestadt Gardelegen
Postfach 11 41
39631 Gardelegen

Christina Schneider
E-Mail: christina.schneider@gardelegen.de

Marion Peist
E-Mail: marion.peist@gardelegen.de


Aufgrund der Komplexität dieser Themen nimmt die Stadt zudem das Angebot des Landes zur ergänzenden wissenschaftlichen Begleitung gern in Anspruch. „Wir wollen das Rad in Gardelegen nicht neu erfinden. Es gab und gibt in der Einheitsgemeinde eine Menge Projekte, die sich mit der Entwicklung Gardelegens auseinander gesetzt haben oder es derzeit noch tun. Nun geht es darum, diese Ansätze zu verknüpfen, weiter zu entwickeln und daraus ein stimmiges praxisorientiertes Gesamtkonzept zu formen“, so Konrad Fuchs, Bürgermeister der Hansestadt Gardelegen.


Ansprechpartner

Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Große Diesdorfer Straße 56/57
39110 Magdeburg
Jan Spielmann
E-Mail: spielmann.j@lgsa.de

Unterstützt werden Politik, Verwaltung und Bürgerschaft dabei von der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH, die als eigenständig wirtschaftender Dienstleister für den ländlichen Raum bereits seit vielen Jahren Kommunen bei der Erarbeitung von Strategien begleitet. Dabei sind die Folgen des demografischen Wandels nur eine Einflussgröße, die es im Gemeindeentwicklungskonzept zu beachten gilt. Auch der Klimawandel erfordert ein Vorweg- und Umdenken, ebenso wie der vielfach belegte Wertewandel, der u.a. Einfluss auf die Zukunftsfähigkeit bürgerschaftlichen Engagements hat.