Hansestadt Gardelegen

Tourismus

Geographie

Viele Wege führen bekanntlich nach Rom – aber auch wer die Gemeinde Letzlingen besuchen möchte, kann dies auf verschiedensten Wegen tun.

Interessenten die mit dem PKW anreisen und über die Autobahn aus Richtung Westen anfahren, verlassen am Günstigsten die A2 am Magdeburger Kreuz in Richtung Haldensleben/Salzwedel. Sie fahren dann direkt auf die B 71 auf und folgen dem Strassenverlauf in nördliche Richtung. Nach Erreichen der Stadt Haldensleben, orientieren Sie sich am Fernziel Salzwedel – bleiben weiter auf der B 71 – durchqueren die ausgedehnten Waldflächen der Colbitz- Letzlinger Heide und erreichen dann bereits nach ca. 20 km die Gemeinde Letzlingen.

Interessenten welche über die A2 aus östlicher Richtung anreisen, können analog verfahren – also ebenfalls die Abfahrt Magdeburger Kreuz nutzen. Alternativ besteht jedoch hier die Möglichkeit bereits die Abfahrt Magdeburg Zentrum zu nutzen – dann auf die B 189 in Richtung Stendal aufzufahren und dem Strassenverlauf bis zur Gemeinde Colbitz zu folgen. Ca. 1 km hinter der Ortsausfahrt Colbitz – in Richtung Stendal, besteht die Möglichkeit über die sogenannte „Heidestrasse“ Richtung B 71, das Gebiet des Truppenübungsplatzes Altmark zu durchfahren, um dann nach ca. 10 km auf die B 71 aufzufahren und die Fahrt in Richtung Salzwedel fortzusetzen. Sie erreichen so nach ca. 7 km ebenfalls die Gemeinde Letzlingen.

Interessenten aus dem Süden erreichen die Gemeinde Letzlingen am Günstigsten, wenn sie die Anfahrt über die A 14 in Richtung Magdeburg wählen. Die A 14 wird kurz hinter Magdeburg am Endpunkt automatisch in die B 71 übergeleitet. Wenn Sie dem Strassenverlauf von hieraus in Richtung Haldensleben/Salzwedel folgen, erreichen Sie unsere Gemeinde nach ca. 40 km.

Wer aus dem Norden anreist, sollte sich am Strassenverlauf der B 71 in Richtung Gardelegen / Haldensleben / Magdeburg orientieren. Von Gardelegen aus durchfahren sie auch hier wieder ein ausgedehntes Waldgebiet und erreichen nach ca. 10 km die Gemeinde Letzlingen.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchte, kann z. B. mit der Bahn bis Magdeburg fahren und dann auf eine Bus mit Fernziel Haldensleben /Gardelegen / Salzwedel umsteigen. Der Bus hält dann direkt in der Mitte des Ortes. Eine andere Möglichkeit wäre die Anreise über Stendal. Sie könnten dann mit einigen Zügen die Fahrt in Richtung Wolfsburg/Oebisfelde/Gardelegen fortsetzen (Achtung nicht alle Züge halten in Gardelegen). Von hieraus können Sie dann in einen Bus umsteigen mit Reiseziel Richtung Letzlingen/Haldensleben/Magdeburg oder für die letzten 10 km ein Taxi benutzen.

Unsere Gemeinde ist also aus allen Himmelsrichtungen erreichbar und zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ausflugsziel.

Daten auf einen Blick

BundeslandSachsen-Anhalt
LandkreisAltmarkkreis Salzwedel
Höhe86m ü. NN
Fläche64,71 km²
Einwohner1.545 (Stand 12/08)
Bevölkerungsdichte24 Einwohner je km²
Postleitzahl39638
Vorwahl039088
Kfz-KennzeichenSAW

Jagdschloss Letzlingen

Das neugotische Jagdschloss Letzlingen inmitten der wildreichen Colbitz-Letzlinger Heide, einem bevorzugten Jagdgebiet der Hohenzollern, ließ König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen nach seinen Wünschen errichten. Reste des Jagdschlosses “Hirschburg”, das sich an gleicher Stelle befand und dessen Bau 1560 im Auftrag des Kurprinzen Johann Georg von Brandenburg begann, blieben dabei erhalten. Im Jahre 1996 wurde das Schloss Vermögen der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt. Eine Dauerausstellung informiert seit Januar 2001 über das Schloss und die Jagd in der Colbitz-Letzlinger Heide. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgt das Schloss Restaurant “Kaiserhof”.

Colbitz-Letzlinger-Heide

Die Colbitz-Letzlinger Heide erhielt ihren Namen nach den Orten die östlich bzw. westlich dieses Naturareals liegen. Sie ist das größte unbewohnte Gebiet Deutschlands. Zwischen den Städten Gardelegen, Haldensleben, Wolmirstedt und Tangermünde gelegen, bietet Sie dem Besucher Ur-Natur. Wegen des üppigen Ginsterwuchses gehört die Colbitz-Letzlinger Heide zu den Ginsterheiden. Man findet eine weitflächige Heidelandschaft, Kiefernhochwald, viele hundert Jahre alte Eichenwälder und Auenlandschaften mit Mooren in der Mildenniederung.

Die Colbitz-Letzlinger Heide birgt für die Region einen kostbaren Schatz in sich. Hier ist über 3 Eiszeiten hinweg ein großes Trinkwasserreservoir entstanden, welches in dieser Vorratsmenge betrachtet, das sauberste Trinkwasser in Deutschland ist. Die Region der Colbitz-Letzlinger Heide verfügt über interessante Bauwerke und architektonische Kostbarkeiten. Viele Heidestädte und Heidedörfer haben bedeutende Baudenkmäler wie Burgen, Kirchen und Klöster romanischen Baustils in ihrer Umgebung zu bieten, die Jahrhunderte überlebten.

Begeben Sie sich auf Entdeckungsreise entlang der Nordroute der Straße der Romanik, welche die Colbitz-Letzlinger Heide umschließt. Die Region der Colbitz-Letzlinger Heide verfügt über interessante Bauwerke und architektonische Kostbarkeiten. Die Heidestädte und Heidedörfer haben viele bedeutende Baudenkmäler wie Burgen, Kirchen und Klöster romanischen Baustils in ihrer Umgebung zu bieten, die Jahrhunderte überlebten.

Schlosskirche Letzlingen

Die gegenüber dem Schloss liegende Kirche vervollständigt das Letzlinger Schlossensemble. Bis heute ist diese Kirche in ihrer Baugeschichte und Erscheinung einmalig in der Altmark. Die Schlosskirche verdankt ihren Ursprung den Plänen des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm IV. Mit Unterbrechungen wurde der Bau der Kirche in den Jahren 1857- 1861 vom Hofarchitekt Friedrich August Stüler geleitet.

Die Kirche ist im englischen Tudorstil errichtet und beeindruckt durch ihre zwei minarettartig wirkenden Türme an der Westfassade und ihre hohen Fenster, die zusammen mit der Schablonenmalerei im Inneren der Kirche einen hellen und freundlichen Gesamteindruck vermitteln. Im Inneren der Schlosskirche ist die Ausstattung aus der Gründungszeit noch vorhanden, dazu zählt die Böttcher-Orgel und das Altarbild mit dem Motiv des betenden Christus im Garten von Gethsemane. Das Altarbild und die Orgel stiftete Königin Elisabeth, die Gemahlin Friedrich Wilhelm IV., die wie ihr Mann Letzlingen sehr zugetan war.

Am letzten Tag der Hofjagd, am 11. Dezember 1861 erfolgte die Einweihung der Kirche. Im Januar 1861 war König Friedrich Wilhelm IV. verstorben, so konnte er die Vollendung dieser Kirche nicht mehr erleben. Sein Bruder Wilhelm, der spätere Kaiser Wilhelm I. nahm an der Kirchweih teil und stiftete das Kruzifix und die Glocken – beides versehen mit seiner eigenen Widmung. Der Kirchengemeinde Letzlingen feiert von Ostern bis zum ersten Sonntag im November in der Kirche regelmäßig ihre Gottesdienste. Der erste Sonntag im November ist dem Hubertusgottesdienst vorbehalten, er steht in Verbindung zur Jagdtradition in der Colbitz-Letzlinger Heide.

In den Sommermonaten finden Konzerte im Rahmen des Letzlinger-Roxförder Musiksommers statt. Hier kommt die restaurierte Böttcherorgel mit 17 Registern verteilt auf zwei Manuale und Pedal häufig zum Klingen.

Ansprechpartner – auch für Führungen in der Schlosskirche:

Evangelisches Pfarramt Letzlingen
Pfarrer Gerd Hinke

AnschriftBahnhofstr. 18
39638 Letzlingen
Telefon+49 39088 245
Fax+49 39088 80596
E-Mailev.kirche.letzlingen@web.de