Hansestadt Gardelegen

Kloster Neuendorf

Kloster Neuendorf liegt wenige Kilometer östlich Gardelegens zwischen Jävenitzer Moor und Kellerbergen an der B 188 und damit an einem der ehemals wichtigsten hansischen Handelswege, der, aus dem Braunschweigischen kommend, bis Stendal und darüber hinaus führte. Das um 1200 gegründete und 1232 erstmals erwähnte Zisterzienser-Nonnenkloster gehörte einst zu den reichsten Frauenklöstern der Altmark und galt als das Familienkloster derer von Alvensleben. Bis in unsere Zeit haben sich die schlichte Backsteinkirche mit dem niedrigen Kreuzgang und einige kleine Klausurgebäude erhalten. Schönster und wertvollster Schmuck des Kirchleins sind die auch kunstgeschichtlich bedeutsamen Buntglasfenster. Sehenswert sind darüber hinaus einige gut erhaltene Bürgerbauten aus längst vergangener Zeit, so das Gutshaus und das Königshaus von 1745. Nachdem das Kloster im 16. Jahrhundert aufgehoben worden war, bildete die Landwirtschaft den Haupterwerbszweig der Neuendorfer. Heute ist Kloster Neuendorf vor allem Wohnort.

Zisterzienserkloster

Das namensgebende Kloster Neuendorf wurde 1232 erstmals urkundlich erwähnt und war ein Kloster der Zisterzienserinnen. Das Kloster gehörte im 14. Jahrhundert zu den größten Grundbesitzern der Altmark. Im Jahr 1578 wurde das Kloster in ein evangelisches Damenstift umgewandelt. Die Besitztümer waren zu dieser Zeit bereits unter brandenburgische Verwaltung gestellt. Von außerordentlicher kunstgeschichtlicher Bedeutung sind die acht Kirchenfenster im Chor mit mittelalterlichen Glasmalereien, die bis 1330-1360 zurückreichen.

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Heimatstube Kloster Neuendorf

In liebevoller Kleinarbeit wurden Bücher, Fotos, Fahnen, ein Modell der Klosteranlage und vieles mehr zusammengetragen und können Interessierten auf Voranmeldung auch präsentiert werden.

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