Hansestadt Gardelegen

Jävenitz und Trüstedt

Jävenitz liegt ebenfalls östlich des Stadtkerns an der B 188 in der Niederung des Lausebaches zwischen Colbitz-Letzlinger Heide und Jävenitzer Moor. Wenn sich auch die Historiker über die Anfänge der Jävenitzer Siedlungsgeschichte nicht ganz einig sind – die Meinungen, wann sich slawische Bauern hier niedergelassen haben, reichen vom achten bis zum zwölften Jahrhundert –, so ist der Ort mit Sicherheit wesentlich älter, als es seine aus dem Jahre 1291 datierende erste urkundliche Erwähnung aussagt. Aus dem Dörfchen von einst ist im Laufe der Jahrhunderte einer der größten Gardelegener Ortsteile geworden. Seit 1973 gehört der vier Kilometer nördlich von Jävenitz gelegene idyllische Wohnort Trüstedt – erstmals 1382 erwähnt – zu Jävenitz.

Heimatstube

Rührige Jävenitzer schafften auf dem sogenannten Weidenhof eine sehr sehenswerte Heimatstube. Anhand vieler Exponate wird das Leben im Altmarkdorf dargestellt. Zu sehen sind sowohl Haushaltsgegenstände, wie auch ein Klassen- und Wohnzimmer. Weiterhin wird die Geschichte der einzelnen Häuser des Ortes erforscht und dokumentiert.

Geöffnet hat die Heimatstube nur zu offiziellen Anlässen und auf Voranmeldung unter Tel. +49 39086 244.

Einwohner: Jävenitz 903, Trüstedt 110 (Stand: 31.12.16)

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