Hansestadt Gardelegen

Gardelegen

Gardelegen ist das politische und wirtschaftliche Zentrum der Einheitsgemeinde. 1196 zum ersten Mal als Stadt urkundlich erwähnt, bildete sich bald nicht nur der heute noch existierende Grundriss der Innenstadt, sondern auch die seit eh und je für Gardelegen typische Stadtsilhouette heraus – drei Türme inmitten von Feldern und Wäldern. Besonders erwähnenswert sind die Wallanlagen, die sich als grüner Ring um die Innenstadt ziehen und zu den schönsten Parks in Sachsen-Anhalt gehören. Steinerne Zeugen für Gardelegens bewegte Geschichte prägen noch allerorten das Stadtbild, in dem Historie und Moderne Hand in Hand gehen. Gardelegen ist in den letzten Jahrzehnten bunter, reizvoller und moderner geworden. So entwickelte sich eine bestens ausgestattete Infrastruktur, die die alte Hanse-, Roland- und Reutterstadt als Standort für Unternehmenszweige aller Art interessant macht.

Einwohner: 10.198 (Stand 31.12.2016)


Ipse

Fünf Kilometer südlich des Stadtkerns gelegen, einst ein Lehen derer von Bartensleben, präsentiert sich heute als schmuckes Wohndorf. Seine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1238. Den Mittelpunkt des Ortes bildet seit eh und je die altehrwürdige Dorfkirche mit ihrem romantischen Friedgarten.

Die in Ipse besonders gepflegte Zucht von Sportpferden prägt das gesamte dörfliche Leben. Nahebei liegt die ehemalige Drögemühle, einer der letzten Zeugen der alten Wassermühlenlandschaft um Gardelegen.

Einwohner: 115 (Stand: 31.12.16)

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Lindenthal

Dieser Ortsteil entstand – damals als Gardelegen Süd II – erst 1944 im Zuge der Wohnungsbebauung, angrenzend an das Jagdhaus und die beliebte Ausflugsgaststätte gleichen Namens. Lindenthal ist der Inbegriff des Wohnens in idyllischer Lage. Das Landschaftsschutzgebiet Lindenthaler Forst ist eines  der schönsten Naherholungsgebiete Gardelegens. Kilometerlange Waldwege, der 1915 angelegte Waldsee, die Vogelwiese und die Rhododendroninsel – Natur pur. Und das nur einen Katzensprung von der Innenstadt entfernt. Lindenthals Naturschönheiten wurden übrigens mehr als einmal besungen: So vom Gardelegener Wilhelm Bornemann (1766-1851) in seinem Lied „Im Wald und auf der Heide“ und hundertfünfzig Jahre später von den seinerzeit bekannten Blasmusikern „Wiesenpieper“ mit einem eigenen Lindenthal-Walzer.

Einwohner: 71 (Stand 31.12.2016)


Weteritz

Weteritz liegt knapp vier Kilometer südwestlich des Stadtzentrums. Sein Name taucht erstmals 1472 als Teil der Vogtei Gardelegen in einer Urkunde auf. Der Ort ist aber mit hoher Wahrscheinlichkeit wesentlich älter. Weteritz, heute ein ruhiger Wohnort an Gardelegens Stadtrand, war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein von Ackerbau und Viehzucht geprägt. Von naturhistorischer Bedeutung ist noch heute der fast verwunschene Park rings um das klassizistische Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert, angelegt vom berühmten Landschaftsarchitekten Peter Josef Lenné – ein Areal voller dendrologischer Kostbarkeiten, das einen Besuch lohnt.

Einwohner: 195 (Stand: 31.12.16)

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Zienau

Zienau liegt etwa fünf Kilometer südöstlich der Innenstadt und dürfte eine erheblich längere Geschichte haben, als die Ersterwähnung von 1279 ausweist. Einst gehörte der Ort zum Besitz des damals mächtigen Zisterzienser-Nonnenklosters Neuendorf. Sehenswert ist das mitten im Ort gelegene Sühnekreuz aus dem frühen 14. Jahrhundert, das möglicherweise an einen hier oder in der Nähe geschehenen Totschlag erinnert.

Wesentlich friedlicher und vor allem lustiger geht es im jenseits der Magdeburger Landstraße gelegenen Erlebnisbad zu, das nur noch die Lage mit seinem Vorgänger gemein hat, der Älteren unter dem Namen „Waldbad Zienau“ ein Begriff ist. Damals wie heute ist das Freibad eines der beliebtesten Ausflugsziele der Gardelegener.

Einwohner: 174 (Stand: 31.12.16)

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Ziepel

Ziepel liegt etwa fünf Kilometer südwestlich des Gardelegener Stadtkerns. Die ersten aktenkundigen Spuren sollen schon aus dem frühen 12. Jahrhundert stammen, doch dürfte es sich bei der Namensnennung von 1207 um die erste urkundliche Erwähnung des Straßendorfes, das zum Besitz derer von der Schulenburg gehörte, handeln. Heute ist Ziepel ausschließlich Wohnort.

Einwohner: 14 (Stand: 31.12.16)

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Bürgermeisterin Mandy Zepig